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Informationen zur Corona-Krise

Die Corona-Krise hat unser Land in den vergangenen Wochen in Atem gehalten und das private und berufliche Leben in einer bis dahin nicht gekannten Geschwindigkeit grundlegend verändert. In dieser Phase erscheint es aus unserer Sicht besonders wichtig, mit kühlem Kopf überlegt und zupackend zugleich auf die massiv geänderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

Die Politik hat in den vergangenen Wochen ein Bündel von Maßnahmen erlassen, die wir für Sie an dieser Stelle darstellen, sortieren und in einen schlüssigen Handlungskatalog einfließen lassen möchten.

Grundsätzlich muss jedes Unternehmen – wie im Übrigen auch jede Privatperson – der Sicherung der eigenen Liquidität für die nächsten Wochen und Monate höchste Priorität einräumen. Ausgangspunkt für die Prüfung, was zu welchem Zeitpunkt benötigt wird, sollte unbedingt ein mit „Worst Case“-Prämissen aufgestellter einfacher Liquiditätsplan sein, der mindestens die nächsten fünf Monate umfassen sollte. Eine Vorlage finden Sie hier.
Unter Berücksichtigung der dargestellten Hilfen kann hierdurch möglicher Liquiditätsbedarf ermittelt und rechtzeitig reagiert werden.

Umsatzsteuererhöhung zum 01.01.2021

Einzweck-Gutscheine zur Sicherung des abgesenkten Steuersatzes

Außerordentliche Wirtschaftshilfen des Bundes

Mit den Beschlüssen von Bund und Ländern für den zweiten Lockdown war entschieden worden, dass einige Betriebe ihr Geschäft seit dem 2. November wieder schließen müssen. Nun hat die Bundesregierung Details zu der angekündigten außerordentlichen Wirtschaftshilfe für die von der Schließung betroffenen Unternehmen veröffentlicht. Damit sollen die betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen vom Bund für die finanziellen Ausfälle entschädigt werden.

 

Wir möchten Sie im Folgenden über die wesentlichen Eckpunkte informieren:

 

Überbrückungshilfe II

Kurzübersicht der Überbrückungshilfe II für:

  • kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
  • Soloselbstständige 
  • Freiberufler

Befristete Absenkung des Umsatzsteuersatzes zum 1. Juli 2020

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets hat sich die Regierungskoalition auf eine Senkung der Umsatzsteuer verständigt: der Regelsteuersatz von 19% sinkt auf 16%, der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7% sinkt auf 5%. Dies gilt vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020.

  • Leistungszeitpunkt
  • Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen
  • Anzahlungen und Teilleistungen
  • Bauleistungen
  • Unrichtig ausgewiesene Umsatzsteuer vermeiden
  • Unrichtig ausgewiesene Umsatzsteuer vermeiden
  • Änderungsbedarf in IT, Kasse, Buchhaltung etc.
  • Preisauszeichnung
  • Weitere Einzelsachverhalte

Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität und Existenz

  • Verwendung und Einsatz von vorhandenen Liquiditätspuffern
  • Steuerliche Maßnahmen zur Erhöhung der Liquidität
  • Beantragung von Kurzarbeitergelt
  • Stundung Sozialversicherungsbeiträge
  • Gläubigervereinbarungen
  • Hausbankdarlehen aus den Töpfen der Förderbanken der Bundesländer
  • Hausbankdarlehen aus den Töpfen der KfW
  • Corona-Soforthilfe

Updates zur Corona-Krise

Ergebnisse des Koalitionsausschusses
vom 3. Juni 2020

Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

  • Befristete Senkung der Mehrwertsteuer
  • Sozialgarantie 2021
  • Verschiebung Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer
  • Erhöhung Verlustrücktrag
  • (Wieder-)Einführung der degressiven Abschreibung
  • Modernisierung Körperschaftsteuerrecht / Anrechnung Gewerbesteuer
  • Neuregelung der Insolvenzverfahren
  • Kurzarbeitergeld
  • Programm für Überbrückungshilfen
  • Kinderbonus von 300 Euro
  • Erhöhung Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Zukunftspaket

  • KfZ-Steuer
  • Elektrofahrzeuge

Updates zur Corona-Krise vom 05.05.2020

 

  • Kurzarbeitergeld und Sozialschutzpaket II
  • Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie
  • Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2019
  • Beitragserleichterungen zur gesetzlichen Unfallversicherung
  • Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 bis 58 Infektionsschutzgesetz

Mitarbeitervergütung
„Mitarbeiter Besonderheiten“

 

  • Steuerfreie Mitarbeiterboni
  • Nebenjob bei Kurzarbeit
  • Hinzuverdienst für Frührentner
  • Kurzfristige Beschäftigung auf 5 Monate angehoben